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Sicherheitsbegriffe mit "I"
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Informant

Ein Informant trägt Dritten bestimmte (Dienst-)leistungen oder Vergünstigungen beziehungsweise Informationen zu. Diese Informationen stellen in der Regel Insiderwissen dar, welches sich der Informant durch seinen gesellschaftlichen Umgang erworben hat und für Außenstehende nicht oder nur schwer zugänglich ist.

Im Gegensatz zu einem Spion ist ein Informant kein "bezahlter Mitarbeiter" desjenigen, der die Informationen haben möchte. Er bleibt von seinem Auftraggeber unabhängig und nutzt sein Insiderwissen vielmehr, um sich ein kleines "Zubrot" zu verdienen oder um sich andere Vorteile zu sichern oder er gibt seine Informationen sogar aus Idealismus weiter.

Die Gegenleistung für die Informationen wird meist individuell von dem Informanten festgelegt beziehungsweise ausgehandelt. Dabei handelt es sich in der Regel um Geld. In Deutschland muss solches Geld versteuert werden: der pauschale Satz für Informanten liegt bei zehn Prozent.[1] Der "Wert", welchen der Informant den Informationen zumisst, kann dabei von vielen Faktoren abhängen. Dringlichkeit und Brisanz sind Faktoren, die dabei eine besondere Rolle spielen. So werden dringend benötigte Informationen auch besonders teuer sein. Dasselbe gilt für Informationen, deren Preisgabe ein hohes Risiko für den Informanten darstellt.